Automotive

 

Hinter dem Begriff des Autonomen Fahrens steckt die Vision eines Fahrzeug, das sich ganz ohne steuernden Fahrer fortbewegt. In der öffentlichen Diskussion ist dabei meist von selbstfahrenden Pkws und Lkws die Rede. Dabei sind die Möglichkeiten für das autonome Fahren noch weitaus vielfältiger. Prinzipiell kommt dafür jedes Fortbewegungsmittel in Frage. Der Luftfahrtskonzern Airbus denkt über kleine autonome Flugzeuge als Lufttaxis im innerstädtischen Verkehr nach, auf See könnten bald schon autonome Containerschiffe unterwegs sein. Züge könnten sich autonom durchs Schienennetz bewegen, in der Landwirtschaft werden teils schon heute Traktoren autonom fahrend eingesetzt. Alle Bereich eint, dass der Einsatz autonomer Fahrzeuge mehr Sicherheit verspricht, da noch immer viele Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind.

Die Entwicklung autonomer Fahrzeuge im Straßenverkehr erfolgt in mehren Etappen, die sich im Grad der Autonomie unterscheiden:

pfeilStufe 0: Driver only - alleine der Fahrer ist verantwortlich.

pfeilStufe 1: Assistenzsysteme, wie beispielsweise Abstandsregeltempomate, erleichtern die Fahrzeugsteuerung

pfeilStufe 2: Das Fahrzeug ist teilautomatisiert, besitzt beispielsweise eine automatische Einparkhilfe oder Spurhaltefunktion

pfeilStufe 3: Das Fahrzeug ist hochautomatisiert. Es kann zum Beispiel selbstständig die Spur wechseln. Der Fahrer muss potentiell allerdings weiterhin in der Lage sein, das Fahrzeug jederzeit wieder manuell zu übernehmen.

pfeilStufe 4: Das Fahrzeug ist vollautomatisiert und steuert sich von selbst. Der Fahrer muss nur in Notfällen eingreifen.

pfeilStufe 5: Das Fahrzeug steuert eigenständig. Nur der Systemstart und die Zielfestlegung erfolgt noch durch den Fahrer.

 

Sensortechnik für Autonomes Fahren

Radarsensoren

Bevor die Vorstellungen um autonom fahrende Fahrzeuge in die Realität umgesetzt werden können, sind unzählbare Stunden im Labor, Millionen von Testkilometer auf den Verkehrswegen und aufwendige Prüfroutinen notwendig. Genau für diesen Bereich entwickelt Kaiser seit vielen Jahren sogenannte Testadapter, um die Rohdaten der unterschiedlichen Sensoren (Kamera, Radar, Lidar) mit „Highspeed“ an die Rechenzentralen der Testfahrzeuge zu liefern.

Wie funktioniert autonomes Fahren?

Das autonome Fahren setzt verschiedene Arten von Assistenzfunktionen voraus, die in den höheren Ausbaustufen des Gesamtsystems zusammenwirken. Beispiele hierfür sind beispielsweise Brems- oder Spurhalteassistenten und adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie Stau-, Abbiege- und Einparkassistenten.

Hierfür kommen unterschiedliche Sensorsysteme zum Einsatz, um autonomen Fahrzeugen eine Umfelderkennung zu ermöglichen. Zu diesen passiven Systemen gehören neben Kameras auch Laser-, Ultraschall-, Radar- und/oder Lidarsensoren für die Abstandsmessung und für die Verarbeitung weiterer Informationen aus der Umgebung des Fahrzeugs.

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